bausion®-FUGENBAND

zum Verschmelzen von Asphaltbelägen im vertikalen Anschlussbereich, bei Fahrbahneinbauten, zum Dichten von Betonfalzrohren. Es entspricht der ZTV Fug-StB01.

1. Im Straßenbau zur Abdichtung von Rand- und Arbeitsfugen: Dauerhafte Abdichtung zwischen Gussasphalt bzw. Walzasphalt und Betonbefestigungen auf Straßen und Brücken. Dauerhafte Abdichtung von Asphaltbahnen gegeneinander, z.B. Standspuren gegen Fahrspuren und zum einwandfreien Nahtverschluss von Reparatur – und Aufbruchstellen.

2. Im Tief- und Kanalbau: Dichten von Betonfalzrohren in Rund- und Eiprofil, sowie zur Dichtung von Schachtringen und Fertigbetonteilen.

Ergänzende Informationen:

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Eigenschaften

bausion®-Fugenband verfügt über plastoelastische Eigenschaften und gute Haftfähigkeiten, die weitgehend den Heißvergussmassen für den Straßen- und Kanalbau entsprechen. bausion®-Fugenband ist stabil und formtreu verpackt, um bei jeder vorkommenden Einbautemperatur eine bequeme und problemlose Handhabung zu ermöglichen, und ist widerstandsfähig gegen Verkehrs- und Witterungseinflüsse. Die verwendete bituminöse Grundmasse entspricht in ihren Dehnungs- und Klebeeigenschaften, insbesondere durch den Zusatz von Elastomeren, unseren Fugen- und Muffenvergussmassen, wie wir sie aufgrund jahrzehntelanger Erfahrung entwickelt haben.

Einbau

bausion®-Kontaktkleber muss vor der Verwendung nicht aufgerührt werden. Nahtflanken sollten trocken und staubfrei sein. Eventuell mit bausion®-Haftgrund grundieren. bausion®-Kontaktkleber N kann an die Anbaukante angegossen werden und wird mit Pinsel, Quast oder Bürste aufgetragen. Nach einer Ablüftungsdauer von ca. 15 Minuten kann das Heißmischgut eingebaut werden.

Verarbeitung

Das Aufbringen von Primer K muss auf sauberem und staubfreiem Untergrund erfolgen. Das Ankleben der Bandprofile erfolgt mit Primer K. Dieser ist nach dem Prinzip eines Kontaktklebers aufgebaut, so dass ein einwandfreies Ankleben nach dem erforderlichen völligen Verdunsten der darin enthaltenen Lösungsmittel möglich ist. Vor dem Andrücken des Bandes ist dieses durch eine Propangasflamme zu erwärmen. Die Verklebung mit der bereits vorhandenen Fugenflanke und mit der neuen Asphaltdecke bzw. dem Betonteil erfolgt durch Verschmelzen mit dem Fugenband. Erfahrungsgemäß reicht die Temperatur der einzubauenden Asphaltdecke aus, um ein 10 mm Band durchgehend auf +120 °C zu erwärmen und damit einwandfrei zu verschmelzen. Hierauf ist unser Band eingestellt. Der Einbau von plastoelastischen Fugenbändern unterscheidet sich vom Fugenverguss prinzipiell dadurch, dass das Fugenband vor dem Einbau der bituminösen Decke verlegt wird, während der herkömmliche Fugenverguss nachträglich erfolgt. Fugenbänder müssen deshalb nicht nur die jahreszeitlich bedingten Temperaturbewegungen gegen Untergrund und Randbefestigung, sondern auch den Schrumpf während der Abkühlung des Asphaltbelages aufnehmen. Dies ist bei der Auswahl der Objekte für Fugenbänder zu berücksichtigen. Wir empfehlen, Fugenband nur dort einzusetzen, wo die abzudichtende Asphaltdecke kraftschlüssig mit dem Unterbau verbunden ist, also nennenswerte Horizontalbewegungen während des Abkühlens der Decke von Einbautemperatur auf normale Außentemperatur nicht stattfinden können.